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Kurzbericht – Die Umrundung Spitzbergens

Eisbären auf der Eisscholle und am Ufer, Belugas vor der Gletscherkante, Polarfüchse, Rentiere und apageientauchern, dazu Gletscher, Fjorde und Vogelfelsen … alles festgehalten auf über 1500 Fotos und Videos während einer erlebnisreichen Umrundung Spitzbergens mit dem Zweimastsegler „Noorderlicht“

Am 26. August war ein ganz normaler Arbeitstag, denn meine Urlaubsreise begann erst am späten Abend. Ich reiste zusammen mit Inge und unser Flugzeug startete um 20:20 Uhr von Zürich in Richtung Oslo. Dort nächtigten wir in einem Flughafen-Hotel, ehe es am nächsten Morgen weiter nach Spitzbergen ging. Wir landeten am frühen Nachmittag in Longyearbyen, der hocharktischen Siedlung, wo unser Zweimastsegler „Noorderlicht“ im Hafen auf uns wartete. Am Flughafen wurden wir von unserem Reiseleiter Robin in Empfang genommen und unser Gepäck an Bord gebracht. Wir aber hatten 3 Stunden Zeit, uns Longyearbyen anzuschauen und restliche Einkäufe zu erledigen.
Gegen 17:30 Uhr betraten Inge und ich unser „zu Hause“ für die nächsten 16 Tage und bekamen eine Kajüte zugewiesen. Die erste Änderung der Reise wurde uns nach einem kurzen Kennenlernen der Mitstreiter mitgeteilt. Wir konnten nämlich erst einen Tag später auslaufen. Um keinen weiteren Tag in Longyearbyen verbringen zu müssen, wurde uns ein Ersatzprogramm geboten. Wir machten mit der „Polargirl“ (ein Schiff, was Tagesausflüge von Longyearbyen aus macht) einen Ausflug nach Barentsburg, einer russischen Bergarbeitersiedlung und zum Esmarkbreen. Der Ausflug war sehr abwechslungsreich, und wir erhielten einen ersten Eindruck von der arktischen Landschaft und den Dimensionen.
Unser Ausflug dauerte den ganzen Tag. Am Abend konnte unser Abenteuer nun beginnen, den die „Noorderlicht“ bereit zum Auslaufen. Nach einer Einweisung zur Sicherheit an Bord und den Verhaltensregeln auf Spitzbergen durch Robin liefen wir aus dem Hafen aus und bogen in Begleitung von Eissturmvögeln in den großen Isfjord ein. An Deck stehend genossen wir die herrliche Landschaft und den Sonnenuntergang.
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Unser erstes grösseres Fotohighlight hatten wir am nächsten Tag auf Tryghamna, wo wir die Reste einer alten Walfangstation besichtigten und eine kleine Wanderung zu einem Vogelfelsen machten. Hier sahen wir einen Polarfuchs, der sich nicht stören liess und in sehr geringem Abstand an uns vorbei lief. Der Fuchs versuchte sogar vor unseren Augen seine Beute zu verstecken.

Unser Ziel war die Umrundung Spitzberges. Dafür fuhren wir bei traumhaftem Wetter durch den Forlandsundet gen Norden, wo uns zeitweise ein Minkwal begleitete. Obwohl es nur 2°C Aussentemperatur hatte, verbrachten wir die meiste Zeit an Deck unseres Schiffes. Bei unserem Landgang auf Prins Karls Forland bot die „Noorderlicht“ ein attraktives Fotomotiv, zumal es im Selvågen Fjord, wo wir ankerten, absolut ruhig war. Es liessen sich so herrliche Spiegelungen des Schiffes aber auch der Berge herum fotografieren.

Unseren nächsten Halt machten wir auf der Insel Blomstrandhalvøya. Hier in Ny London, einer aufgegebenen Bergbausiedlung finden sich die Überreste der Northern Exploration Company, die hier Marmor abbauen wollte. Wir teilten uns in zwei Gruppen, da Hank, einer unserer Matrosen ebenfalls mit an Land gegangen war. Die Einen machten eine zweistündige Wanderung mit Robin in der Umgebung. Wir anderen bildeten eine „Fotografen-Gruppe“. Neben den Ruinen und rostenden Maschinen hatten wir zwei Rentiere entdeckt, denen wir uns langsam und behutsam näherten, um unsere Fotos zu machen. Am Nachmittag fuhren wir weiter in den Fjord hinein zur Eiskante des Kronebreen. Der Gletscher ist der größte an der Westküste Spitzbergens. Auf dem Weg zum Gletscher fuhren wir an einem Vogelfelsen vorbei, wo Hunderte von Dreizehenmöwen saßen. Zwei Rentiere und ein Polarfuchs hatten es sich in der Nähe des Ufers gemütlich gemacht. An den Gletscher fuhren wir bis auf ca. 150 m heran und vor uns türmte sich eine ca. 40 m hohe Eiswand auf ... einfach imposant. Wir verharrten einige Zeit und sahen auch den Gletscher calben.
Zudem war auch ein kleiner Seehund vor der Eiskante unterwegs. In Ny-Ålesund, der Polarstation im Kongsfjorden („Königsbucht“) machten wir einen kurzen Spaziergang und
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besuchten den Souvenir-Shop, wo ich die Gelegenheit nutzte und meine Postkarten vom nördlichsten Postamt der Welt in die Heimat schickte.

Von der “Däneninsel” unserem nächsten Ziel startete Salomon Andrée mit seinem Heißluftballon zum Nordpol. Wir landen mit unseren Zodiacs in Virgohamna und besuchen die Überreste des Lagers, heute ein geschützter, historischer Platz. Danach fuhren wir weiter in den Norden in Richtung Birgerbukta, wo Robin auf seiner letzten Reise (vor ca. 16 Tagen) einen toten Wal gesehen hatte, der das gefundene Fressen für Eisbären war. Wir hofften also auf die Überreste des Wals und ein paar Eisbären … und wir wurden nicht enttäuscht. Am Abend des 31. August 2009 gegen 18 Uhr sah ich meinen ersten Eisbären in freier Wildbahn und es sollte nicht der letzte sein auf unserer Reise. Am nächsten Morgen läutete um 7 Uhr unserer Schiffsglocke, was ein Zeichen war, dass es was zu sehen gab. Und richtig, wieder hatten sich zwei Eisbären, wahrscheinlich Mutter mit Jungtier am Walkadaver eingefunden. Obwohl es regnete, schauten wir bis zum Frühstuck den beiden Eisbären bei ihren Wasserspielen zu. Später gesellte sich noch ein dritter Eisbär hinzu. Aber irgendwann hatte jeder seine Fotos gemacht und wir waren bereit, unsere Reise fortzusetzen. Wir fuhren nach Ytre Nordskoya („äußere Norwegerinsel“), wo wir an Land gingen und den Uytkyk, einen 150 m hohen Berg oder besser Hügel, der im 17. Jahrhundert Walfängern als Spähplatz diente, erklimmten. Alles in allem waren wir gute zwei Stunden unterwegs und trotz Regen wurde mir beim Auf- und Abstieg recht warm. Wieder am Ufer angekommen, machten wir noch einen kurzen Abstecher zu den Überresten der Specköfen, denn auch hier im äußersten Norden Spitzbergens war früher eine Walfangstation.

Mittlerweile waren wir in der Nähe des 80igsten Breitengrades. Diesen überquerten wir am 1. September gegen 17:45 Uhr und stießen mit Robin und der Crew darauf an. Die Entfernung von 80 °N zum geografischen Nordpol beträgt nun nur noch 10 Breitengrade = 600 Breitenminuten = 600 Seemeilen = 600x1.852 km = 1'111 km. Kurze Zeit später war die Insel Moffen in Sicht, die nördlich des 80sten Breitengrades liegt. Auf der Insel ist die bekannteste Walrosskolonie von Spitzbergen zu Hause, und wir hofften natürlich ein paar zu sehen ... und das Glück war uns holt. Bis auf 300 m konnten wir mit dem Schiff an die Insel heranfahren und so auch ein paar gute Fotos machen. Am nächsten Morgen machten wir wieder einen unserer Landgänge, denn wir ankerten mittlerweile vor Kinnvika auf Nordaustland. Die „Noorderlicht“ war die ganze Nacht durchgefahren. In Kinnvika gab es eine finnisch-schwedische Gemeinschaftsstation. Hier machten wir einen längeren Spaziergang am Strand entlang.
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Am Mittag verliessen wir Kinnvika und fuhren in die Hinlopenstrasse am Alkefjellet („Lummenberg“) entlang. Alkefjellet sind bis über 100 m hohe, senkrechte Basaltklippen, in der verschiedene Vogelarten leben, vor allem eine Dickschnabellummenkolonie. Es waren aber nicht mehr viele zugegen, denn die meisten haben schon die Reise gen Süden angetreten. Trotzdem war es sehenswert, denn am Felsen hatte sich ein Eisbär verirrt, der wohl verendete Vögel suchte. Ein Polarfuchs sah sich auch noch in der Gegend um. Somit hingen wir alle über der Reling und versuchten Eisbär, Polarfuchs und Vogel fotografisch festzuhalten. Mittlerweile schwammen auch mehrere Eisberge herum, die unser Kapitän aber noch gut zu umschiffen wusste auf unserem Weg nach Svartberget. Hier hatten sich ein paar Walrosse zur Ruhe gelegt, die wir am späten Abend besuchten. Dafür gab es eine kurze Einweisung von Robin an Land und wir bewegten uns im Gänsemarsch bis auf 50 m an die Walrosse heran. Es war faszinierend so dicht an die Tiere heranzukommen, zumal es recht neblig war und die Stimmung geradezu mystisch. Zurück an Bord sahen wir später noch zwei Walrosse auf einer Eisscholle sitzen.

Am nächsten Morgen wurden wir wieder durch die Glocke geweckt, denn es sass vor uns Eisbär mitten auf dem Gletscher und verrichtete sein Morgengeschäft. Wir hatten in der Nacht die Anker in der Augustabukta. Heute war kein weiterer Landgang geplant, denn der Eisbericht sagte viel Treibeis in der Hinlopenstrasse voraus und unser Kapitän Ted hoffte in der Mitte hindurch zu kommen. Wenn das nicht möglich gewesen wäre hätten wir umkehren müssen und viel Zeit verloren. So wollte Ted lieber den ganzen Tag und die Nacht durchfahren und erst im Freemansund zwischen den Inseln Barentsøya und Edgeøya ankern. Aber an Deck wurde uns nicht langweilig. Wir sahen den Tag über ein Walross auf einer Eisscholle sitzen und auch eine Bartrobbe. Am Nachmittag schwamm dann ein Eisbär ganz dicht an der „Noorderlicht“ vorbei. Das Treibeis wurde immer dichter ... ein faszinierendes Schauspiel bot sich uns, denn es war ein besonderes Licht, da der Himmel bedeckt war, aber am Horizont die Sonne hervor guckte.
Wir wollten am nächsten Tag auf den Inseln Barentsøya und Edgeøya jeweils einen Landgang machen, aber dazu kam es nicht. Beide Male hatte es Eisbären am Ufer, die einen Landgang unmöglich machten. In Dolerittneset auf Edgeøya gibt es einen „Walross-Friedhof“ und eine norwegische Trapperhütte von 1904. Da wir wegen des Eisbären nicht an Land gehen konnten, kam von Robin der Vorschlag, dass wir fürs Fotografieren in 6er Gruppen mit dem Zodiac näher an die Walrosse heranfahren, was wir dann auch machten. In der Habenichtbukta gingen wir am Abend des 4. September kurz an Land, um uns nach zwei Tagen auf dem Schiff ein wenig die Füsse zu vertreten. Anschliessend schauten wir uns noch eine interessante BBC Dokumentation über die Arktis an. Die „Noorderlicht“ fuhr derweil weiter um das Südkap herum nach Hornsund.
Gåshamna („Gänsebucht“) in Hornsund, unser Ziel nach über 20 Stunden Fahrzeit erreichten wir am 5. September gegen 17:30 Uhr … um einiges früher als erwartet. Hier bewunderten wir die Berge um uns herum und das Spiel mit dem Nebel und den Wolken. Ich suchte mir eine Bergkette heraus und machte in 5-10 Minuten Abständen immer ein Foto ... man konnte förmlich dabei zusehen, wie sich der Nebel über die Bucht und die Berge legte. Nach dem Abendessen ging es an Land. Auch auf Gåshamna waren früher Walfänger, vermutlich aus England, wovon noch große Walknochen zeugen.

Mittlerweile waren wir 10 Tage mit der „Noorderlicht“ unterwegs und ein paar Highlights hatten wir noch vor uns. Im Hornsund verbrachten wir einen ganzen Tag. Das Wetter war traumhaft und wir machten eine 2 ½ stündige Wanderung. Es hatte ideales Fotowetter und mit den Bergen und Eisbergen im Fjord gab es unzählige Fotomotive. Am Vogelfelsen waren nicht mehr all so viel Vögel unterwegs, trotzdem war es recht laut. Vier Füchse waren am Fuße des Berges auf der Suche nach Beute. Unterwegs sahen wir auch Spuren eines Eisbären. Während wir auf unserer Wanderung Richtung Burgerbukta liefen, fuhr die „Noorderlicht“ in selbige, und wir wurden dort pünktlich zur Mittagszeit wieder mit dem Zodiac abgeholt. Da hier das Treibeis zu dicht war, konnten wir nicht bis zur Gletscherkante vorfahren. Also kehrten wir um und fuhren zum Samarinbreen. Auf der Fahrt zum Gletscher sahen wir einen Eisbär auf einer Eisscholle. Wir näherten uns langsam und konnten genügend Fotos aus nächster Nähe machen. Der Eisbär hatte eine Robbe erlegt, die schon mit abgezogener Haut vor ihm lag. Wir waren nach diesem Szenario an Bord alle sehr aufgekratzt, denn die ganze Reise über hatten wir uns jeden Tag das Gleiche gewünscht ... den Eisbären auf der Eisscholle. Nun hatte also jeder DAS Foto der Reise im Kasten. Langsam schipperten wir in Richtung Samarinbreen und vor der Gletscherwand kam wieder Aufregung an Deck auf Louk hatte Belugas an der Gletscherwand entdeckt. Ted wagte sich also mit unserer „Noorderlicht“ noch dichter an die 20 m hohe Gletscherwand heran und die Belugas taten uns den Gefallen und tauchten wieder auf. Es waren wohl ungefähr fünf Stück, die uns einer nach dem anderen immer wieder ihre weißen Rücken zeigten.
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Den nächsten Tag verbrachten wir im Bellsund, wohin uns unser Schiff über Nacht gebracht hatte. Am Morgen war schon wieder ein Eisbär (der mittlerweile 13. auf unserer Reise glaube ich) am Ufer zu sehen. So mussten wir unser Landgang-Programm mal wieder ändern.
Unseren Landgang machten wir im Recherchefjord und hier wanderten wir am Strand entlang zum Snatcherpynten, wo ein gut erhaltenes, aber windschiefes Haus von 1904 steht.
Auf der Weiterfahrt mit der „Noorderlicht“ entdeckten wir noch einmal Belugas. Es waren mehrere Schwärme unterwegs. Einmal hatten wir direkt eine Herde ca. 500 m vor unserem Schiff. Leider tauchten sie immer mal wieder für ein paar Minuten ab. Irgendwann verloren wir sie dann aus den Augen. Am Nachmittag gingen wir mehrmals an Land; erst waren wir am Ahlstrandodden unterwegs und später am Kvitfiskstranda („Weisswalstrand“). Hier steht eine recht solide Hütte von 1930, die wohl auch „vermietet“ wird. Am Strand zeugen mehrere Haufen von in der Sonne gebleichten Walknochen von der erfolgreichen Jagd der Walfänger.

Am Vormittag des 8. September besuchten wir einen Trapper, der seit 20 Jahren auf der Insel Akseløya mitten im Bellsund lebt. Wir hatten Gelegenheit uns sein „Revier“ anzuschauen, was doch sehr spannend war. Ganz von der Außenwelt abgeschnitten ist er aber nicht, denn wir sahen durch die Fenster seines Hauses ein Laptop auf dem Schreibtisch stehen. Außerdem hatte es Handyempfang, was ich nutzte, eine sms nach Hause zu schicken. Nachdem wir wie in einer „Homestory“ alles abgelichtet hatten, traten wir den Rückweg zur „Noorderlicht“ an. Diese fuhr dann mit uns in den Fridtjovhamna. Unterwegs sahen wir eine Bartrobbe auf einer Eisscholle. Langsam näherten wir uns dieser und diesmal konnte ich ein paar mehr Fotos als letztes Mal machen ehe sie sich ins Wasser gleiten ließ.
Lustig anzusehen war, dass die Robbe nachdem wir vorbeigefahren waren, sich wieder langsam ihrer Eisscholle näherte und erneut Platz darauf nahm. Angekommen in Fridtjovhamna gingen wir an Land und entdeckten wieder Spuren eines Eisbären. Das hinderte uns aber nicht daran auf einer Moräne entlang in Richtung Fridtjovbreen zu wandern. Auf dem Weg dorthin kam es zu einigen Gletscherabbrüchen, was sehr geräuschvoll und herrlich anzusehen war. Wir liefen parallel zum Gletscher bis hinter die Gletscherkante. Auf dem höchsten Punkt der Moräne machte ich ein Gruppenfoto, denn wir waren bis auf Ernie alle da.

Am Abend lichteten wir die Anker und fuhren zurück in den Isfjord, aber nicht nach Longyearbyen, sondern weiter hinein nach Gipsdalen. Hier waren am vorletzten Tag unserer Reise zwei Landgänge geplant. Bei unserem ersten Landgang entdeckten wir eine kleine Rentierherde. Während unserer Wanderung machten wir auf einer Anhöhe unsere letzte „Silence-Pause“. Jeder suchte sich ein Plätzchen und war ruhig, kein Reden, kein Fotografieren … nichts, einfach absolute Stille ... ein Genuss. Über Mittag fuhren wir auf die andere Seite des Fjords in die Skansbukta („Schanzenbucht“), wo man noch deutlich Überreste eines Versuchs sieht, Anfang des 20. Jahrhunderts Anhydrit abzubauen. Neben einen verdrehten Schienenstrang lichteten wir den Stolleneingang und ein altes Schiffswrack ab, mit welchem vermutlich Gips zu einem größeren, vor Anker liegenden Schiff transportiert werden sollte.

Am letzten Tag auf der „Noorderlicht“ wollten wir wenigstens einmal segeln. So trafen wir uns alle nach dem Frühstück an Deck. Wer wollte, konnte mithelfen die Segel zu setzen. Die anderen hielten die ganze Aktion fotografisch fest. Da es so gut wie keinen Wind hatte, ließen wir für das „Foto-Shooting“ der „Noorderlicht“ das Zodiac zu Wasser. Mit Motorkraft aus der Skansbukta heraus kam später Wind auf, und wir konnten bis nach Longyearbyen segeln. Hier verbrachten wir unseren letzten Abend auf dem Schiff mit einem Gala-Dinner. Anna, unsere Köchin hatte wieder exzellente Sachen in ihrer Kombüse zubereitet, wie während der gesamten Reise.

Eine letzte Nacht schliefen wir in unserer Kajüte ehe es am 11. September mit dem Flugzeug zurück nach Oslo ging. Eine wunderschöne Reise nahm damit ihr Ende. In den 16 Tagen auf dem Schiff haben wir 864 Seemeilen zurückgelegt, sind 18x an Land gegangen und haben Eisbären, Polarfüchse, Belugas, Walrosse und Robben gesehen.

Christina Hampel
 

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